Pianistenfestival 2010
06.05.2010, Do
2. ABEND DES INTERNATIONALEN PIANISTENFESTIVALS 2010
Fazliddin Husanov und Andrei Ivanovitch
Uhrzeit: 19:30
Veranstaltungsort: Festsaal der Universität Tübingen
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Programm: 200 Jahre Schumann & Chopin Fazliddin Husanov, Robert Schumann Andrei Ivanovitch, Frédéric Chopin |
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Die Künstler
Fazliddin Husanov
Fazliddin Husanov ist ein Pianist mit internationaler Reputation und mit einer Karriere auf vier Kontinenten. Er musizierte bereits in Ungarn, Deutschland, Frankreich, Italien, Irland, der Tschechischen Republik, Russland, Slowakei, USA, Japan, Südkorea und dem Vereinigten Königreich. Er hat mit großem Erfolg Gastspiele in Konzerthäusern wie der Londoner Wigmore Hall, in St. Martin in the Fields, der New Yorker Carnegie Hall und der "Disney Hall“ in Los Angeles gegeben. Als Solist trat er u.a. mit dem Kasachstan Symphony Orchestra, dem Paul Gerhard Chamber Orchestra, und dem Usbekistan Tchaikovsky Symphony Orchestra auf. Er gewann den ersten Preis bei der London International Music Competition 2001, den Maisie Lewis Award im Jahr 2001 und die Bronze-Medaille beim Internationalen Rachmaninow-Klavierwettbewerb und Festival in Los Angeles. Fazliddin Husanov ist bekannt für seine außergewöhnliche Technik mit feinem Ton und Liebe zum Detail. Sein Repertoire ist breit gefächert. Er ist ein Purist, der aus den Klavierstücken die Essenz destilliert. Fazliddin Husanov wurde 1978 in Taschkent, Usbekistan geboren und wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf. Er begann seine Ausbildung im Alter von sechs Jahren am Taschkent Konservatorium bei Professor Tamara Popovitsch. Sein Konzertdebüt war nur vier Jahre später. Im Alter von sechzehn erhielt er Unterricht von Ley Naumov in Moskau und von Reinhard Becker an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen. Im September 2000 zog Husanov nach Wales, um seine Studien unter der Leitung von Dr. Michael Schreider am Royal Welsh College of Music and Drama weiter zu führen. In dieser Zeit arbeitete er auch mit führenden Pianisten wie Victor Merzhanov, Michael Beroff, Lil John und Christopher Elton zusammen. Ein Jahr später, mit hervorragendem Diplom, wurde er Mitglied des Lehrkörpers. Fazliddin Husanov ist ein gefragter Lehrer, gibt Recitals und tritt zunehmend auch als Kammermusiker auf. Regelmäßige Einladungen zu Meisterkursen führen ihn in Sommer Schulen und auf Festivals in Großbritannien und in ganz Europa. Eine Aufnahme von Schumann und Beethoven für die deutsche Plattenfirma Hensler ist in Planung.
Andrei Ivanovitch
Andrei Ivanovitch, 1968 geboren und in St. Petersburg, Russland, aufgewachsen, begann seine pianistische Ausbildung 1975 an der berühmten Zentralen Musikschule des Staatlichen Leningrader Konservatoriums in der Klasse Nina Perunowa. Sein Studium absolvierte Andrei Ivanovitch mit Auszeichnung am Leningrader Konservatorium, an der Russischen Akademie für Musik in Moskau und an der Hochschule für Musik in Karlsruhe (Deutschland) bei Professoren Teodor Gutman, Nikita Jushanin und Peter Eicher. Noch wärend des Studiums wurde Andrei Ivanovitch Laureat und Preisträger bei international besetzten Wettbewerben in Köln (Stiftung Tomassoni) und Salerno/Italien (1 Preis) 1992, in Terni/Italien (3 Preis) 1994, in Maryland/USA (Sonderpreis) 1994, Cagliari/Italien (1 Preis) 1994, und beim "World Piano Competition" in Cincinnati/USA (1 Preis, Goldmedaille) 1994. Zu der Zeit spielte Andrei Ivanovitch schon mit solchen namhaften Orchestern wie der Petersburger Philharmonie, dem Russischen National Orchester, dem Orchester der Staatskapella (Petersburg), der Baden-Badener Philharmonie, den Tibliser Philharmonikern u. a. Die individuelle Interpretation und noble Emotionalität seines Spiels lösten überall Begeisterung aus; bei seinem Amerika-Debut im Lincoln Center (New York) verglich die "New York Concert Review" seine pianistische Kunst mit der Dinu Lipatti's. Nach seinen letzten stürmisch gefeierten Konzerten wurde Andrei Ivanovitch schon weltweit als einer der großen Interpreten der russischen Musik anerkannt. Neben zahlreichen Rundfunk- und Videoaufnahmen in den letzten Jahren hat Andrei Ivanovitch insgesamt 15 CDs mit Werken von Chopin, Rachmaninoff, Debussy, Mussorgsky und Prokofjev eingespielt.
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