Sommerkonzerte 2013
06.05.2013, Mo
1. ABEND DES INTERNATIONALEN PIANISTENFESTIVALS 2013
Boris Radulovic (Serbien) & Sofja Gülbadamova (Russland)
Uhrzeit: 19:30
Veranstaltungsort: Festsaal der Universität Tübingen
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Programm:
Boris Radulovic (Serbien) Haydn ________________
Sofja Gülbadamova (Russland) Beethoven |
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Die Künstler
Boris Radulović, geboren 1984 in Belgrad erhielt den ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren von Smilja Todorović und später von Prof. Olga und Aleksandar Bauer an der Musikschule „Josip Slavenski“. Schon früh war Boris Radulović Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe wie zum Beispiel beim „Brat i Sestra“-Wettbewerb St. Petersburg (1997 und 1998), Città di Stresa, Italien (1998), Interfest-Bitola (Grand Prix 2002) sowie beim Prix D’Amadeo Jeunesse, Holland (2005) und Zlatko Grgosevic „Zagreb 2008“ (Grand Prix). Darüber hinaus war er ständiger erster Preisträger bei zahlreichen serbischen Klavierwettbewerben der unterschiedlichsten Kategorien wie z. B. Kammermusik, Klavierduo und Klaviersolo.
Boris Radulović war Stipendiat der „Ivan Petković“-Stiftung. In Anerkennung seiner kulturellen und schulischen Leistungen erhielt Boris Radulović den Preis „Beogradski Andjeo“, sowie den Titel „Schüler der Generationen“ des serbischen Thronfolgers Aleksandar Karadjordjević. Seit 2008 ist Boris Radulović Stipendiat der Werner Richard- Dr. Carl Dörken Stiftung und in 2009 erhielt er den Preis mit der Konzertreihe „Best of NRW“. Außerdem nahm er an vielen Internationen Meisterkursen bei u. a. Wilhelm Brons, Wolf Harden, Arbo Valdma, Wolfang und Julia Goldstein-Manz, sowie Pavel Gililov, Oxana Yablonskaya, Arnulf von Arnim und Pierre-Laurent Aimard teil.
Er konzertrierte in Deutschland, Österreich, Russland, Italien, Kroatien, Niederlande, Mazedonien, Estland, Slowenien, Japan, China und Serbien und wirkte bei verschiedenen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit. Er spielte mit dem Stadtorchester Koper, dem Ruhrstadtorchester Schwerte und dem Warschauer Symphonie Orchester. Boris Radulović studierte seit dem Wintersemester 2004 in der Klavierklasse von Prof. Dr. h.c. Arbo Valdma an der Musikhochschule Köln. Im Juli 2009 schloß er erfolgreich sein Diplomstudium ab und setze dann sein Studium im Fach Konzertexamen bei Prof. Pierre-Laurent Aimard fort. Im Oktober 2012 schloß er sein Konzertexamenstudium bei Prof. Paulo Alvares ab.
Sofja Gülbadamova, für die « poetische Schönheit » ihres Spiels und ihre « frappierende Musikalität, Klangfantasie, tiefenentspannte Pianistik und eine erstaunlich vielfältige Gestaltungspalette » von der Presse gefeiert, zählt zu den herausragendsten Musikern ihrer Generation. Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe in USA, Frankreich, Spanien, Russland und Deutschland, gewann sie im Jahr 2008 gleich zwei internationale Klavierwettbewerbe in Frankreich: Den Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie den 6.Internationalen Francis-Poulenc- Klavierwettbewerb, wo ihr außer des 1.Preises zusätzlich noch der Spezialpreis für die beste Interpretation der Werke von Poulenc zuerkannt wurde. Im Juli 2010 gewann sie den Grand Prix beim Internationalen Rosario-Marciano-Klavierwettbewerb in Wien. Im Oktober 2010 wurde ihr der 2.Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „André Dumortier“ in Belgien verliehen. Zu ihren letzten Erfolgen gehören Auftritte als Solistin in Klavierkonzerten von Haydn, Mozart und Chopin in Paris im Februar 2012, ein Rezital in Wien im Rahmen der Blüthner-Konzerte im Rahmen der Blüthner-Serie und im Juni 2012 beim Great Lakes Chamber Music Festival in Detroit (USA), wo sie Partnerin solcher Künstler wie James Tocco, Yehonatan Berick und David Geringas war. All ihre Konzerte im Rahmen dieses Festivals wurden mit standing ovations aufgenommen. Ein besonderes Highlight stellte ihr von der Presse umjubeltes Debüt bei einem der wichtigsten Klavierfestivals in Deutschland, « Raritäten der Klaviermusik » in Husum im August 2012. Zu den wichtigen Ereignissen der letzten Jahre zählen u.a. ihre Rezitals in Washington D.C. (USA) im April 2011 im National Museum of Women in the Arts, in London im April 2010 in der Reihe der „World Concert Pianists“ in St.Martin-in-the-Fields sowie die im Januar 2010 absolvierte Tournée in Chile, wo sie mit großem Erfolg im Teatro Municipal in Viña del Mar und bei den Festivals “Semanas Musicales” in Reñaca sowie „Semanas Musicales“ in Frutillar auftrat, was ihr sehr positive Presse einbrachte. Darüber hinaus gab sie einen Meisterkurs am „Konservatorium Sergei Prokofiev“ in Viña del Mar. Im Frühjahr 2009 nahm sie 2 neue CD’s auf, die beim französischen Label „Passavant Music“ erschienen sind: Eine mit den Werken von Sergei Prokofjev, darunter das 3.Klavierkonzert mit der Südwestdeutschen Philharmonie unter Vassilis Christopoulos, und die andere mit einer Auswahl der Werke Johannes Brahms’ sowie Ernst von Dohnányi’s, die in der französischen Presse ausgezeichnete Kritiken erhielt, die besonders ihren Klang von « große Sensibilität, sehr orchestral und intensiv im Anschlag » hervorhoben. Im Dezember 2011 erschien ihre zweite Schubert-CD, genau zehn Jahre nach der ersten Aufnahme mit den Werken dieses Komponisten, die im Jahr 2001 aufgenommen wurde. Seit 1992 konzertiert Sofja Gülbadamova erfolgreich in Russland, Österreich, USA, Polen, Dänemark, in der Schweiz, in den Niederlanden (Beurs van Berlage in Amsterdam) und in Frankreich (Arsenal in Metz, u.a. Cité de la Musique und Salle Cortot in Paris) sowie in vielen Städten Deutschlands als Solistin und mit bedeutenden Orchestern, u.a. dem Symphonieorchester des staatlichen Rundfunks und Fernsehens Russlands, dem Collegium Instrumentale Halle, der Magdeburgischen Philharmonie, den Bergischen Symphonikern, dem Lübecker Philharmonischen Orchester, der Cappella Istropolitana und der Polnischen Kammerphilharmonie, unter der Leitung von Christian Ehwald, Frank Cramer, Volker Schmidt – Gertenbach, Wojciech Rajski, Jan Michael Horstmann und Florian Krumpöck, um nur einige zu nennen. Sofja Gülbadamova gastiert regelmäßig bei renommierten Festivals wie dem Braunschweiger Kammermusikpodium, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Internationalen Telemann- Festtagen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musikfestival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Internationalen Musikfestwochen Luzern (Schweiz), dem Internationalen Festival „Rückkehr“ (Russland), Moulin d’Andé, Festival d’Hardelot, Les Nuits Pianistiques (Frankreich), Pianistische Nächte (Moldavien) und dem Internationalen Muziekzomer Gelderland (Niederlande). Im Sommer 2009 standen Soloabende beim „Schöneberger Musiksommer“, beim Festival „Les nuits du Suquet“ in Cannes sowie beim „Festival de la Vézère“ auf ihrem Programm. Im Sommer 2010 gab sie ein begeistert aufgenommenes Rezital beim Festival „Liszt en Provence“, was zu einer Wiedereinladung im Juli 2012 führte, wo sie Balladen von Liszt, Chopin, Brahms, Debussy und Fauré an einem Abend spielte. Im Jahr 2011 war sie unter anderem bei den französischen Festivals « Les Nuits Pianistiques », Festival de St. Robert und Festival de St. Lizier eingeladen. Sofja Gülbadamova widmet sich mit großer Leidenschaft der Kammermusik. Als Kammermusikpartnerin sehr gefragt, tritt sie an der Seite solcher Künstler auf wie James Tocco, Denis Goldfeld, Priya Mitchell, Alexandre Brussilovsky, Thomas und Andreas Timm, Gert von Bülow, Mark Drobinsky, Aleksandr Khramouchin, Guillaume Martigné, Quartetto Prometeo, Psophos Quartett, Aviv Quartett sowie New Russian Quartet. Geboren wurde Sofja Gülbadamova in Moskau (Russland). Ihre musikalische Ausbildung fing sie an der weltberühmten Gnessins’ Spezialmusikschule (später Lyzeum) für hochbegabte Kinder im alter von fünf Jahren in der Klasse von Michail Chochlov an. Sie setzte ihr Studium beim amerikanischen Ausnahmepianisten Prof. James Tocco an der Musikhochschule Lübeck fort, später studierte sie bei Prof. Jacques Rouvier (CNSMD de Paris) und rundete ihre Ausbildung mit der Unterstützung der Zaleski Stiftung an der legendären Ecole Normale de Cortot in Paris ab, wo sie u.a. bei Guigla Katsarava Unterricht nahm und ihr Diplôme Supérieur de Concertiste (Konzertexamen) „à l’unanimité
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